Variable Top Management Vergütung

Die Vergütung des Top Managements steht mehr denn je im Fokus der Öffentlichkeit. Das Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) änderte als Artikelgesetz die Bestimmungen des Aktiengesetzes, des Handelsgesetzbuchs und weiterer Gesetze.

Zentrale Punkte des VorstAG sind, dass die Gesamtbezüge jedes einzelnen Vorstandsmitglieds in einem angemessenen Verhältnis zu dessen Aufgaben und Leistungen sowie zur Lage der Gesellschaft stehen müssen und die übliche Vergütung nicht ohne besondere Gründe übersteigen darf. Zudem soll die Vergütungsstruktur bei börsennotierten Gesellschaften auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung ausgerichtet sein.

Gesetzliche Regelungen der Vorstandsvergütung

Als Gesamtbezüge werden Gehalt, Gewinnbeteiligungen, Aufwandsentschädigungen, Versicherungsentgelte, Provisionen, anreizorientierte Vergütungszusagen wie zum Beispiel Aktienbezugsrechte und Nebenleistungen jeder Art in dem durch das VorstAG novellierten Aktiengesetz genannt.

Unterstrichen wird die Relevanz dieser Regelungen dadurch, dass der Aufsichtsrat als Plenum über die Vergütung der Vorstände entscheiden muss und dies nicht wie zuvor üblich an den Personalausschuss delegieren darf. Zudem haftet der Aufsichtsrat persönlich gegenüber der Gesellschaft.

Angrenzende Normen für die Vorstandsvergütung

Die Regelungen des VorstAG finden sich im Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) wieder. Diese, sowie das ebenfalls 2009 in Kraft getretene Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), weisen den Weg.

Die Rundschreiben der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) über die Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) sowie das schliesslich im Juli 2010 in Kraft getretene Gesetz über die aufsichtsrechtlichen Anforderungen an die Vergütungssysteme von Instituten und Versicherungsunternehmen betreffen zwar unmittelbar nur Finanzinstitute und Versicherungen, indirekt aber alle Unternehmen.

Aktive Aufsichtsräte gefordert

Der Aufsichtsrat ist durch die verabschiedeten Gesetze maßgeblich in der Pflicht für die Einhaltung der Vorschriften. Er hat sich aktiv in Themen wie Risikomanagement, Compliance und Vergütungssysteme einzubringen. Eine herausragende Rolle nimmt die performance- und unternehmenswertabhängige Vergütung ein.

Aufsichtsräte, die ihre Pflichten als Chance begreifen, schaffen akzeptanzsichernde Vergütungssysteme. Moderne Unternehmen wissen um die Bedeutung von Image, Arbeitgeberattraktivität und Glaubwürdigkeit. Diese Faktoren sind entscheidend für die Mehrung des Potenzials, seinerseits die notwendige Voraussetzung für Performance, Wettbewerbs- und Überlebensfähigkeit.

Nutzen für das Unternehmen

Von besonderer Bedeutung ist der Einsatz von Wertpapieren bei der variablen Vergütung für das Top-Management. Aufsichtsräte, die aktiv Reputation Management für das Unternehmen betreiben wollen, richten Ihr Augenmerk auf die zentralen Aspekte:

  1. Transparenz
  2. Angemessenheit
  3. Nachhaltigkeit

Wir bieten Aufsichtsräten und Kontrollgremien umfassende Unterstützung an und machen sie mit zeitgemäßen wie wirkungsvollen Gestaltungselementen für Variable Vorstandsvergütungssysteme vertraut.

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Kurz und knapp
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Bezeichnung
Variable Top Management Vergütung / Vorstandsvergütung